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    January 11

    Allen meinen Spacefreunden ein schönes und gesundes 2009

    Ich wünsche euch  Freude

    und alle die Dinge ,

    in denen sie steckt.

     

    Ich wünsche euch Freude

    und alle die Kräfte, die sie erweckt.

     

    Ich wünsche euch Freude

    für Arbeit und Spiel.

    Freude schafft Wärme, die Welt ist oft kühl.

     

    Ich wünsche euch Freude,

    mit Lachen und Singen,

    Freude, den Urgrund für alles Gelingen!

     

    Ich wünsche euch Freude,

    die still euch zum Schweigen bewegt

    oder befähigt zum Sprechen,

    Freude als Rettung aus euren Gebrechen.

     

    Ich wünsche euch Freude,

    die euch ganz löst

    und euch heiter sein lässt, die euch die

    Trübsal verwandelt zum Fest.

     

    Ich wünsche euch Freude,

    die, wenn es regnet, den Tag euch erhellt,

    die man nicht kaufen kann auf der Welt.

     

    Ich wünsche euch Freude,

    die euch am Abend,

    wenn ihr euer Tagwerk verbracht,

    in sich geborgen hält

    und euch euer Leben neu lebenswert macht:

     

    Freude als Triebwerk und Wurzel der Kraft!

     

    (Elli Michler)

     

    April 11

    unsere Natur

     

     

     

     

     

    Einst war der Adler

    der Herr der Lüfte.

    Jetzt haben die Menschen

    sich in der Himmel geschwungen

    und den Adler vertrieben.

     

    Einst gehörten dem Wal

    die Meere der Welt allein.

    Jetzt wird er gejagt und abgeschlachtet,

    die, die übrig sind, sterben

    an den Ölverpesteten Wassern.

     

    Einst war der Tiger

    der uneingeschränkte Herrscher des Dschungels.

    Jetzt werden die Wälder gerodet,

    der Tiger verjagt, gehasst und

    stirbt in den Fallen der Menschen.

     

    Wir haben das Paradies verloren.

    Wir haben uns zu den Herren

    der Lüfte, der Meere und des Landes gemacht,

    dabei vieles zerstört und getötet-

    durch uns wird das Paradies zu einem toten Land.

     

    -Verfasser unbekannt-

     

     

     
    April 05

    PC-Sucht

    PC- Sucht  

    Morgens, wenn der Wecker klingelt
    und man seinen Schlaf abwimmelt,
    suchen Hände ungeschickt
    nach der Lampe, bis es klickt!

    Rausgeschlüpft aus dem Kuschelbett
    war's darin auch noch so nett,
    wartet der Computer schon
    ganz geduldig ohne Ton.

    Bademantel, Schlappen an
    und dann an den Rechner ran,
    um den Burschen flott zu starten,
    denn er soll ja nicht mehr warten.

    Will nur eben danach sehen,
    was so in der Nacht geschehen,
    rufe meine Post schnell auf,
    nur ganz kurz - dann wieder raus;

    doch bevor ich schließen kann,
    öffnet sich ein Telegramm;
    " Mensch, ich wollte grade gehen!
    Freue mich, Dich hier zu sehen!"

    Quatschen über Dies und Das;
    jede Menge Quasselspaß;
    mittendrin hol ich Kaffee
    und mein "Partner" holt sich Tee.

    Blick zur Uhr, mir wird ganz schlecht.
    Blöde Uhr, bist ungerecht.
    Kurzes "Tschüß" als letzte Tat,
    da sonst mächtig Ärger naht!

    Schnell zur Arbeit - dann nach Haus,
    zieh erst meine Schuhe aus.
    Renne fieberhaft ins Zimmer
    an den Rechner, so wie immer.

    Starte erst mal diese Kiste;
    Bitte keine Fehlerliste!
    Doch wie furchtbar, irritiert,
    sehe ich, dass nichts passiert!

    Voller Wut ich knurre, fauche,
    weil ich diese Ding so brauche.
    Ich muss wissen, was geschah;
    sind denn alle "Freunde" da?

    Leider bleibt es mir verborgen.
    Wieder mal Computersorgen!
    Das ist Horror, das ist Graus;
    "Warum bleibst du Kiste - aus?"

    Wutentbrannt beginne ich nun
    in der Wohnung viel zu tun!
    Putze, sauge Staub und schrubbe,
    denn mein Rechner ist meschugge!

    Alles wird von mir poliert
    selbst der Teppich wird frisiert.
    Möbel werden neu gerückt,
    weil mir am PC nichts glückt.

    Spät am Abend kommt mein Mann,
    sieht mich sehr verwundert an:
    " Donnerschlag, Du Zaubermaus;
    hier sieht's aber......

    sauber aus!

    Unbekannt

     

    Viel Spaß am PC...ist doch OK!!!

    March 30

    .......ich lebe noch

    Wenn ich in  meinen Spiegel schau

    sehe ich nur mich…und fühl mich leer….

     

    Wenn ich in den Himmel schau

    sehe ich die Sonne, die Vögel, die Wolken, die Sterne……

     

    Wenn ich aus dem Fenster schau,

    sehe ich die Menschen, die Bäume , die Häuser……..

     

    Also schau ich aus dem Fenster und schau in den Himmel.

    Denn dort sehe die Schönheit der Natur,

    sehe die Menschen und sehe die Tiere

    und mir wird bewusst wie gut es mir geht,

    weiß, dass ich nicht allein bin

    und ich sehe wie schön mein Leben ist,

    ….denn ich kann all dies noch sehen……..

     

    Ich liebe,… ich fühle ,.... ich träume,...ich lebe noch…..

    (Klara Kristina Peter 2008)

     

     

    Der Brandherd

     

     

    Der Brandherd

    Es gibt so viele Gründe
    alles beim Alten zu lassen
    und nur einen einzigen
    doch endlich etwas zu verändern:

    Du hältst es
    einfach
    nicht mehr aus.

    [Hans-Curt Flemming]

     

    March 25

    Sprechen über warum Mami ?

     

    Zitat

    Komplett übernommen aus dem Space von Schrittmacher

    warum Mami ?

     
     
    Warum Mami ?
    Tod einer Unschuldigen
     
     
    Ich ging zu einer Party, Mami und
    dachte an Deine Worte. Du hattest mich
    gebeten, nichts zu trinken, und so trank
    ich keinen Alkohol.
     
     
    Ich fühlte mich ganz stolz, Mami
    genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
    Ich habe vor dem Fahren nichts
    getrunken, Mami, auch wenn die
    anderen sich mokierten.
     
     
    Ich weiß, daß es richtig war, Mami, und
    daß Du immer recht hast. Die Party
    geht langsam zu Ende, Mami und alle
    fahren weg.
     
     
    Als ich in mein Auto stieg, Mami; wußte
    ich, daß ich heil nach Hause kommen
    würde: aufgrund Deiner Erziehung - so
    verantwortungsvoll und fein.
     
     
    Ich fuhr langsam an. Mami; und bog in
    die Straße ein. Aber der andere Fahrer
    sah mich nicht, und sein Wagen traf
    mich mit voller Wucht.
     
     
    Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami
    hörte ich den Polizisten sagen, der
    andere sei betrunken. Und nun bin ich
    diejenige, die dafür büßen muß.
     
     
    Ringsherum ist alles voll Blut, Mami,
    das meiste von mir. Ich höre den Arzt
    sagen, Mami; daß es keine Hilfe mehr
    für mich gibt.
     
     
    Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich
    schwöre es, ich habe wirklich nichts
    getrunken. Es waren die anderen,
    Mami, die haben einfach nicht
    nachgedacht.
     
     
    Er war wahrscheinlich auf der gleichen
    Party wie ich, Mami. Der einzige
    Unterschied ist nur: Er hat getrunken,
    und ich werde sterben.
     
     
    Warum trinken die Menschen, Mami ?
    Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich
    habe jetzt starke Schmerzen, wie
    Messerstiche so scharf.
     
     
    Der Mann, der mich angefahren hat,
    Mami, läuft herum, und ich liege hier im
    sterben. Er guckt nur dumm.
     
     
    Sag´ meinem Bruder, daß er nicht
    weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer
    sein. Und wenn ich dann im Himmel
    bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen"
    auf meinen Grabstein.
     
     
    Jemand hätte es ihm sagen sollen,
    Mami, nicht trinken und dann fahren.
    Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami,
    würde ich noch leben.
     
     
    Mein Atem wird kürzer, Mami, ich
    habe große Angst. Bitte, weine nicht um
    mich, Mami. Du warst immer da, wenn
    ich Dich brauchte.
     
     
    Ich habe nur noch eine letzte Frage,
    Mami, bevor ich hier fortgehe: Ich habe
    nicht vor dem Fahren getrunken,
    warum bin ich diejenige, die sterben muß ?
     
     
     
     
    Wichtig !!!!!!!!!!
     
    Dieses Gedicht war an der Springfield
    High Scool (Springfield, VA, USA) in
    Umlauf, nachdem eine Woche zuvor
    zwei Studenten bei einem Autounfall
    getötet wurden.
     
     
    Auch Du solltest mitmachen und dieses
    Gedicht kopieren. Es passieren einfach
    noch viel zu viele Unfälle aufgrund von
    Alkohol auf den Straßen, bei denen
    immer wieder Unschuldige zu Tode
    kommen. Helfe mit dieses Gedicht soll
    um die ganze Welt gehen !!!
     
     
      
    übernommen  aus dem Space von Schrittmacher
    March 17

    Erinnerung

     

    Erinnerung an meine treusten Freunde...........

    Als der Hund tot war

    Alard ist hin, und meine Augen fließen
    Mit Tränen der Melancholie
    Da liegt er tot zu meinen Füßen!
    Das gute Vieh!

    Er tat so freundlich, klebt an mir wie Kletten,
    noch als er starb an seiner Gicht.
    Ich wollt' ihn gern vom Tode retten,
    ich konnte nicht.



    Am Eichbaum ist er oft mit mir gesessen,
    In stiller Nacht mit mir allein;
    Alard, ich will dich nicht vergessen,
    Und scharr' dich ein.

    Wo du mit mir oft saß'st, bei unserer Eiche,
    Der Freundin meiner Schwärmerei. -
    Mond scheine sanft auf seine Leiche!
    Er war mir treu.

    (Matthias Claudius)



    Wilhelm Busch

     
    Früher, da ich unerfahren
    Und bescheidner war als heute,
    Hatten meine höchste Achtung
    Andre Leute. 


    Später traf ich auf der Weide
    Außer mir noch andre Kälber,
    Und nun schätz ich, sozusagen,
    Erst mich selber.

    (Wilhelm Busch)

     


    February 23

    Gefühle

     

     

    Gefühle

    Ein Meer von Gefühlen umhüllt meine Sinne,
    tief und doch wunderschön, wie der Ozean.
    Friedlich und leuchtendblau in der Sonne,
    geheimnisvoll und doch nicht ohne Gefahr.



    Wie ein Fisch im Wasser, umgeben von Korallen,
    in unergründlichen Tiefen und ohne Licht.
    Doch es nimmt seinen Lauf, in der Welt der Gefühle,
    jedes Wesen voll Hoffnungen und Träume ist.



    Niemals solltest du, aus welchen Grund auch immer,
    versuchen eine Mauer um dich herum errichten.
    Dein Herz braucht Wärme und Liebe zum leben,
    gib es noch eine Chance und öffne es mir.



    Verdamme nicht gleich alle Menschen auf Erden,
    nur weil einer dir großes Leid angetan.
    Komm aus dem Dunkeln, ins Licht dieser Sonne,
    und du wirst sehen, dieses Leben ist wunderbar.

     

     

     

     

    February 21

    Liebe

     

     

     

     

     

    Fußspuren

    Fußspuren  

     

    Ein kleiner Junge fragte seine Mutter: "Warum weinst du?"
    "Weil ich eine Frau bin," erzählte sie ihm.
    "Das versteh ich nicht," sagte er.
    Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:
    "Und das wirst du auch niemals."

     

    Später fragte der kleine Junge seinen Vater:
    "Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?"
    "Alle Frauen weinen ohne Grund,"
    war alles, was sein Vater sagen konnte.

     

    Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch, warum Frauen weinen.
    Endlich rief er Gott an, und als ER ans Telefon kam, fragte er: "Gott, warum weinen Frauen so leicht?"

     

    Gott sagte: " Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein.
    Ich machte ihre Schultern stark genug, um die Last
    der Welt zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu spenden.

    Ich gab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen,
    wie auch die Zurückweisungen, die sie von ihren Kindern erfährt.

     

    Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt, weiter
    zu machen, wenn alle Anderen aufgeben und ihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen, ohne sich zu beklagen.

     

    Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie sehr
    schlimm verletzt hat.

     

    Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.

    Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann niemals seine Frau verletzt, aber manchmal ihre
    Stärke und ihre Entschlossenheit testet, unerschütterlich zu ihm zu stehen.

     

    Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen.
    Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch
    macht, wann immer es nötig ist.

     

    Siehst du: die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung,
    die sie trägt, der Figur, die sie hat oder in der Art, wie
    sie die Haare trägt. Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden, weil diese das Tor zu ihrem Herzen sind -
    der Ort, an dem Liebe wohnt

     

    February 20

    Manche Menschen wissen nicht!

     

     

     

     

    Manche Menschen wissen nicht!

     

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie wichtig es ist,
    dass sie einfach da sind.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie gut es tut,
    sie nur zu sehen.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie tröstlich
    ihr gütiges Lächeln wirkt.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wie wohltuend
    ihre Nähe ist.

    Manche Menschen wissen nicht,
    wieviel ärmer
    wir ohne sie wären.

    Manche Menschen wissen nicht,
    dass sie ein Geschenk

    des Himmels sind.

    Sie wüßten es,
    wenn wir es ihnen sagen würden!

    Petrus Ceelen 

                                                        

    February 19

    Dankgebet der Irokesen

     
     
     
     
      
     
     
    Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt.
    Alle diese Geschöpfe , auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume ,
    sind mit uns eine Familie.
    Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.
    ( Dankgebet der Irokesen )
     
     
    Image 
     
     
     
    February 18

    Alter

     

     

     

    Alt machen nicht die grauen Haare,

    alt machen nicht die Lebensjahre, 

    alt ist, wer den Mut verliert

    und sich für nichts mehr interessiert.

    Es ist ein großes Glück auf Erden:

    Mit frohem Herzen alt zu werden.

     

     

    February 17

    Indianische Weisheit

     
     
     
     
    Die Sehnsüchte der Menschen sind Pfeile aus Licht.
    Sie können Träume erkunden,
    das Land der Seele besuchen, Krankheit heilen,
    Angst verscheuchen und Sonnen erschaffen.

    (Indianische Weisheit)


    February 16

    Weißsagung

     
     
    Weißsagung der Cree
     
    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluß vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen,
    werdet ihr feststellen,
    daß man Geld nicht essen kann.
     
    February 11

    Die Vase

     
     
                                                                         
     
     
     
    Die Vase

    Einst stieß der Ellenbogen eines Einbrechers eine Keramikvase vom Tisch. Die Vase fiel zu Boden und zersprang klirrend in tausend Scherben. Da machte sich der Dieb schnell aus dem Staub. Vom Lärm geweckt, betrat die Hausherrin die Küche und als die Frau die Splitter der Vase auf dem Boden liegen sah, begann sie bitterlich zu weinen. Die Vase hatte sie selbst aus Ton geformt, bemalt und in einem Ofen gebrannt.
    Die Frau versuchte die Scherben wieder zusammen zu setzen, aber die Bruchstücke wollten einfach nicht aneinander haften bleiben, so oft sie es auch versuchte. Und mit jedem Tag an dem ihr das Zusammenfügen nicht gelang, weinte die sie ein paar Minuten länger. Kein Sonnenaufgang, kein Vogelgezwitscher konnte ihr ein Lächeln entlocken. Ihre Miene wurde starr und die Starre breitete sich über ihren ganzen Körper aus, auf dass bald nur noch eine Statue im Raum stand, die auf einen Scherbenhaufen blickte.
    Wochen, Monate, Jahre verstrichen, bis irgendwann ein Mann am Garten der Frau vorbei schlenderte, in die Küche linste und eine seltsam lebensechte Statue darin erblickte. Flink kletterte der Mann über den Zaun in den Garten. Er klopfte gegen das Glas der Schiebetür. Er wartete eine Weile, doch niemand öffnete ihm. „Hallo? Ist da wer?“, fragte der Mann, aber als ihm auch niemand antwortete, schob er die Tür auf und betrat die Küche. Beim Betrachten der Statue bemerkte der Mann die unzähligen Scherben auf dem Tisch, auf die die Statue ihren Blick zu richten schien. Der Mann entschwand nach draußen und kehrte nach einer Weile in die Küche zurück, Spezialkleber in seiner Hand. Geduldig setzte er die Einzelteile der Vase wieder zusammen. Scherben für Scherben.
    Der Mann war gerade fertig geworden, als sich die Statue bewegte. Die Starre löste sich und mit ihr kehrten die Lebensgeister der Frau zurück.
    „Danke. Tausend dank.“, sagte die Frau. „Du weißt gar nicht wie wertvoll deine Hände sind. Ohne dich wäre ich immer noch verloren. “
    Er verstand erst nicht. „Verloren? Ich habe doch gar nicht viel gemacht! Bloß diese Vase zusammen gesetzt!“
    „Ja, das hast du. Und diese Vase – ist meine Seele!“
     
    (Verfasser unbekannt)
     
                       
      
          
     
     

    Ein Freund

      

         

                                                       

                 Einen Freund mußt du suchen wie nichts auf der Welt

                              Jemand, der da ist, geht's dir einmal nicht gut,
                                und der, was er kann, für dich dann auch tut,
                                    der Zeit für dich hat, viel Zeit jederzeit,
                                       und zu dir steht in Freud und in Leid,
                              der gern mit dir froh ist, der gern mit dir lacht,
                                   der Spaß versteht und Gaudi mitmacht.
                                Und selbst, wenn alles um dich herum fällt,
                            dich nicht ausläßt und jetzt erst recht zu dir hält,
                                    jemand, der da ist, wie es auch steht,
                                  durch dick und durch dünn für dich geht,
                                   ein Mensch, auf den man todsicher baut,
                                     vor dem man denken darf, sogar laut.
                                Wenn du so jemand kennst, paß auf immerdar,
                                denn das ist ein Freund, und Freunde sind rar.
                           Freunde kannst du nicht kaufen für noch so viel Geld,
                           einen Freund mußt du suchen wie nichts auf der Welt.

                                                          (Helmut Zöpfl)

                                                       

                                                 

    Sterne und Träume

                    

     

     

                  Sterne und Träume

     

                           Weißt Du noch,
                            wie ich Dir die Sterne vom

                              Himmel holen wollte,
                               um uns einen Traum zu erfüllen?

                            Aber Du meintest,
                           sie hingen viel zu hoch ...!
                     Gestern
                      streckte ich mich zufällig
                      dem Himmel entgegen,
                       und ein Stern fiel
                        in meine Hand hinein.
                       Er war noch warm
                       und zeigte mir,
                        daß Träume vielleicht nicht sofort
                       in Erfüllung gehen;
                         aber irgendwann ...?!
     
                       - Markus Bomhard -

                                                       

     

    February 08

    Traum

     

     

     

     

    Traum

    Durch Träume hindurch wird ein Engel uns geleiten,
    mit uns das Tor zur Unendlichkeit durchschreiten.
    Federleicht tanzen wir auf Wolken durch den Wind,
    uns`ren Seelen wird klar, dass wir Engel sind.
    Zart umwirbelt von Licht, frei von Zeit und Raum,
    fliegen wir Engel dahin, durch unseren nächtlichen Traum.
    Und wenn die Strahlen der Sonne die Erde berühren,
    werden wir erwachend unsere Körper spüren.
    Nur wenige können auch dann noch erkennen,
    dass wir alle in Wahrheit uns Engel nennen.
    (Verena Flori)